Ferienspiele 2003

 


Tag beim DRK

 

29.08.03: Mit viel Spaß spielerisch bei der Abschlussveranstaltung der Krifteler Ferienspiele eine ganze Menge gelernt.

Großer Ansturm bei der letzten Veranstaltung der diesjährigen Krifteler Ferienspiele.
Das DRK Kriftel beteiligte sich wieder mit einer Veranstaltung auf dem Gelände der Lindenschule. Bei der Zusammenstellung der Ferienspiele wurde im Januar der Gemeinde die Teilnehmerzahl mit 40 – 45 Kinder signalisiert.
Am Freitag, den 29.08. konnten die Helferinnen und Helfer der Bereitschaft Kriftel vom Deutschen Roten Kreuz 65 Kindern aus Kriftel begrüßen.

Was muss man bei einem Unfall als Erstes tun, wie legt man einen sterilen Wundverband an, worauf muss man bei einem Notfall achten, - dies alles und vieles mehr wurde den Kindern erklärt. An der sechsstündigen Veranstaltung nahmen außerdem 10 Mitglieder der Krifteler Rotkreuz-Jugend (JRK) teil, die auch Betreuungsaufgaben übernahmen.

Der Tag beim DRK
begann um 10:00 Uhr. Fast alle Kinder waren pünktlich gekommen. Die Kinder wurden in 6 Gruppen aufgeteilt Bild, damit jeder gleichlang in die Arbeit der Rotkreuzhelfer hinein schnuppern kann. Jede Gruppe wurde wieder von einem Mitglied aus dem JRK betreut.
Alle Gruppen erhielten von der Bereitschaftsleiterin Monika Beisheim und vom JRK-Gruppenleiter der Montagsgruppe Tobias Brandt einen Laufzettel. Dann ging es endlich los.

Wir begleiten die Gruppe 2 bei ihren Aktionen

Ablauf / ZeitplanStation 
10.15 - 10.50 UhrVerbände->Bilder
11.00 - 11.40 UhrSchminken->Bilder
11.50 - 12.30 UhrTrageübung->Bilder
 Essen->Bilder
13.15 - 13.50 UhrUnfallhilfestelle->Bilder
14.00 - 14.40 UhrSpielen->Bilder
14.50 - 15.30 UhrNotruf->Bilder
15.45 - 16.00 UhrVerabschiedung->Bilder


Fabian, David, Sabrina, Selina, Natascha, Bastian, Anja, Yannick, Marie-Christin, Lena und Franziska durften als erstes zu der Station mit den Verbänden. Bei der JRK-Gruppenleiterin Melanie Brandt von der Donnerstaggruppe und Andreas Faust lernten sie alles Wissenswerte über „Pflaster“ und „Verbände“, auch nützliche Tipps für den Hausgebrauch. Wie man einen normalen Wundschnellverband („Pflaster“) auf eine flache, kleine Wunde klebt, oder wie man aus einem Wundschnellverband ganz leicht einen Schmetterling schneidet und somit eine verletzte Fingerkuppe fachmännisch versorgt. Diese Übungen konnten die Kinder sehr schnell. Am Ende des Tages liefen fast alle Kinder mit einem Fingerkuppenverband oder mit einem Bindenverband an der Hand herum. So wollten sich einige vor dem lästigen Abtrocknen zu Hause drücken.

Tobias Brandt, der mit seiner Frau rege an der Organisation dieses Tages beteiligt war, ließ immer nach 40 Minuten ein Signal aus dem Megafon ertönen, dies bedeutete Stationswechsel.

Jetzt schnell einen Schluck trinken und dann warteten auch schon Lioba Römig und Klaus Beisheim vom Mim-Trupp aus dem Main-Taunus-Kreis auf die muntere Truppe. Jetzt bekamen die Kinder große Augen, die nächste Aufgabe hieß Schminken. Die Beiden zeigten wie man für Rettungsübungen Verletzungen auf Arme, Beine und im Gesicht schminkt. Gegenseitig dekorierte man sich mit blutroten Schnitt-, Schürf- oder Platzwunden. Alle Kinder stellten interessierte Fragen. Wann braucht man das? – Tut das weh? – Darf ich auch einmal von dem Blut darüber laufen lassen? Auf jede Frage wurde eine Antwort gefunden, auch dass die rote Flüssigkeit kein Blut, sondern nur Blutersatz mit rotem Farbstoff ist. Dies beruhigte doch manchen Ferienspielteilnehmer und einige nutzen die Flüssigkeit dazu, ihre frisch angelegten Verbände damit zu tränken.

An der dritten Anlaufstelle warteten Dominic Riess und Norbert Beisheim mit der beliebten Trageübung auf die Kinder der Gruppe 2. Weil mit viel Bewegung verbunden, war diese Station besonders attraktiv. Auch hier mussten die Kinder erst einen kleinen theoretischen Teil absolvieren, bevor es an die praktischen Übungen ging. So hörten die Gruppen aufmerksam den Erklärungen zu: Wenn einer abtransportiert wird, müssen die Beine vorne sein, denn der Patient will wissen, wo es lang geht. Die Holme müssen immer reingeschoben sein, wenn die Trage am Boden steht, damit keiner drüber fällt. Der Patient muss immer angeschnallt sein. Die Trage wird gleichmäßig angehoben und auch wieder abgesetzt. Doch so einfach, wie es ausschaut, ist es mit dem Tragen nicht. Einige Kinder hatten ganz schön zu schleppen und stellten sich deshalb dann doch lieber selbst als Tragelast zur Verfügung. Ein Ferienspielteilnehmer dieser Gruppe gab dann zum Besten: „Dass man eine Trage nicht fallen lassen darf, weil sonst die Trage kaputt geht und diese sehr teuer ist“. Plötzlich rief Monika „Essen ist fertig“!

Denn in der Zwischenzeit als alle anderen Helfer und Kinder draußen beim Spielen und Üben waren, hatte das Küchenpersonal ein leckeres Essen zubereitet. Christa Dünte, Lieselotte Breitenborn und Monika Beisheim reichten den Kindern Fleischkäse bayrischer Art, Kartoffelpüree + Bohnensalat. Die Kinder langten gut zu, manche holten sich sogar eine zweite und dritte Portion ab. So gut schmeckte es ihnen.

Nachdem alle Kinder ihre Hände gewaschen hatten ging es um 13.15 Uhr weiter mit dem Programm. Die Gruppe musste nun auf den Schulhof der Weingarten-Schule laufen, dann dort stand das Klinikmobil – Unfallhilfestelle - aus Frankfurt und durfte von innen besichtigt werden. Theo Brand (Kreisbereitschaftsleiter in Frankfurt) und seine Frau Anne sind extra nach Kriftel gekommen, um den Ferienspielkindern die Angst vor der Rettungseinrichtung und den rot/weiß gekleideten Sanitätern zu nehmen. Alle Gruppen bekamen ausführlich die Ausstattung des Wagens und wie man z.B. Brüche an Arme und Beine schient erklärt. Sehr schnell vergingen diese 40 Minuten und wieder ertönte das Signal.

Nicole Krug (JRK-Gruppenleiterin der Donnerstagsgruppe) und Sabine Knob warteten zusammen mit 2 Jugendlichen vom JRK auf die Kinder. Bei der Station Spielen hatten die Kinder viel Spaß bei dem bekannten Spiel Montagsmaler. Um sich noch etwas austoben zu können, wurde das Schwänzchenspiel angeboten, bei dem 2 Mannschaften sich gegenseitig ein grünes Stoffband aus dem Hosenbund klauen mussten. Wer keins mehr hatte, musste stehen bleiben und warten, bis er von einem Mannschaftskollegen mit einem geklauten Bändchen befreit wurde.
Plötzlich war es schon 14.40 Uhr und das Signal ertönte schon wieder, die nächste Station erwartete die Gruppe.

Schnell wurde noch mal zur Toilette gegangen, ein Schluck getrunken und ab ging es zu Karin und Sabine They sowie Patrick Heeren zur 6. Station. An der Station Notruf erklärten die Drei, dass man bei einem Notfall die Telefonnummer 112 anwählt und genau sagt, was passiert ist, wo was passiert ist und auf die Anweisungen der Leitstelle hören muss. An Michael Knob und Daniela They (beide im JRK) konnten alle Kinder die wichtigsten Erste Hilfe Handgriffe üben. Die Schocklage wurde praktisch geübt und bei der Seitenlagerung wurde vorher der Kopf überstreckt, schauen nach Fremdkörper im Mund und die Atemkontrolle von jedem Teilnehmer gemacht. Alle Kinder konnten nach diesen 40 Minuten den Notruf absetzen und wussten welche wichtigen Handgriffe man bei einer nicht ansprechbaren Person sofort macht.

Viel zu schnell verging die Zeit und auf einmal rief die Küche nochmals zum Essen. Zur Überraschung aller gab es für jeden Teilnehmer grünen oder roten Wackelpudding mit viel Vanillesoße. Dies schmeckte herrlich erfrischend.

Die jungen Gäste fühlten sich beim DRK so wohl, dass einige am Ende um 16.00 bedauerten, die Zeit sei viel zu schnell vorübergegangen. Am Schluss dieses ereignisreichen Tages erhielt noch jedes Ferienspielkind ein Pflasterdiplom und einen Jugendrotkreuz-Schlüsselanhänger mit einer Übersicht der Gruppenstunden überreicht. Nachdem noch ein Gruppenfoto mit allen Helfern und Teilnehmern von Jack Römig geschossen wurde, ging endlich der Wunsch der Kinder in Erfüllung. Zur Verabschiedung wurde an den ausgestellten DRK-Fahrzeugen die Sondersignalanlage eingeschaltet.

Wir hoffen alle Kinder am 07. September bei unserem Aktionstag „Spiele im Park“ wieder zu sehen, mit dieser Verabschiedung wurden die Kinder den wartenden Eltern übergeben.

Für die gelungene Veranstaltung bedanken wir uns bei unseren Helfern:
Andy, Christa, Dominic, Jack, Karin, Klaus, Lieselotte, Lioba, Marcus, Nicole, Norbert, Patrick, Sabine K., Sabine T. und Torsten.
Bei Theo und Anne Brand vom Kreisverband Frankfurt sowie bei unseren Gruppenbegleiterinnen und Mithelfer auf den Stationen aus dem Jugendrotkreuz von Kriftel:
Ahlam, Andrea, Christina, Daniela F., Daniela K., Daniela T., Katharina, Michael und Jenny.


Euer Orga-Team
Melanie & Tobias Brandt und Monika Beisheim

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Elspe - Karl May Festspiele

 

26.08.03: Auf den Spuren von Winnetou und Old Shatterhand

Nach einer Busfahrt begann das Programm in Elspe um 10:30 Uhr mit "Faszination auf vier Beinen", um 11:15 Uhr ging es weiter mit "Action, Stunts und Cascadeure", um 12:55 Uhr mit einer Musikshow, bis schließlich um 14:45 Uhr die heißersehnten Szenen mit Winnetou und Old Shatterhand kamen. Hierzu folgende Geschichte:

Lange herrschte Frieden zwischen den Weißen und den Utah-Kriegern. Doch eines Tages dringt eine Bande weißer Tramps in das Gebiet am Colorado-River ein. Sie sind auf der Suche nach dem legendären Schatz im Silbersee. Morde an Indianern und Weißen kennzeichnen ihren Weg. Der Große Wolf, der Häuptling der Utahs, führt seinen Stamm in einen erbitterten Kampf gegen alle Weißen.
Selbst Winnetou und Old Shatterhand werden beinahe Opfer seiner furchtbaren Rache. Hoch oben in den Bergen am Silbersee fällt die Entscheidung.

  • Eine neue spannende Inszenierung mit 60 Darstellern und über 40 Pferden auf der 100 m breiten Naturbühne
  • Stuntmen, Cascadeure und Schauspieler aus 10 Nationen garantieren Spannung und Action
  • Technische Effekte wie zusammenstürzende Berge, brennende Häuser oder explodierende Planwagen, aber auch die herrlich rasanten Pferde machen Elspe auch für den Nicht-Karl-May-Fan zu einem beeindruckenden Live-Erlebnis
(Quelle: http://www.elspe.de)

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