Archiv 2003

 


Weihnachtsfeier

 

12.12.03: 4 Programmpunkte der Rotkreuzjugend

 

Die kleine JRK-Gruppe hatte folgende zwei Programmpunkte vorbereitet:

  • Ein Lied: Nikolaus, verrate mir...
  • Ein Gedicht
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Die große JRK-Gruppe hatte ebenso zwei Programmpunkte vorbereitet:

  • Tanzaufführung: Einige der älteren JRK'ler hatten sich Wochen vor Weihnachten zusammengefunden und bildeten zwei Tanzeinheiten. Vier Paare (Andrea, Manu, Christina, Jenny, Dominik, Mark Oliver, Marcus und Marc) planten Discofox und Chachacha und ein im Tanzen fortgeschritteneres Paar (Lisa und Marc) ein Solo in Rumba und ???. Die Wochen vor Weihnachten wurde eifrig geprobt.
    Bei der Generalprobe einen Abend vor der Feier verletzten sich leider aufgrund des glatten Bodens Dominik und Marc, die dann einige Tage außer Gefecht gesetzt waren (zum Glück konnten sie aber als Zuschauer dabei sein). Kurzerhand wurde umdisponiert, so dass Lisa für das Solo noch einen Ersatzpartner (danke Peter) herbeirief und die erste Gruppe mit drei Paaren (Andrea, Manu, Jenny, Mark Oliver, Marcus und Peter) auftreten konnte.
    Trotzdem wurde es eine stimmungsvolle Darbietung! Alle klatschten im Takt mit und der Applaus am Ende war groß!
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  • Sketch: Das Thema dieses Jahr hieß Heimoperation. Eine Reporterin (Daniela K.) interviewte eine Hausfrau (Katharina), wie denn so eine Heimoperation ablaufe, wie man auf die Idee käme und woher sie das Wissen habe, während die Hausfrau mit Hilfe ihrer Familie (Andrea=Oma, Daniela F.=Schwägerin, Nils=Ehemann) den Schwager (Daniela T.) am Blinddarm operierte. Nebenan versuchte sich noch der Sohn (Michael) bei diesem Thema. Zum Glück fehlte dem Schwager am Ende nicht wirklich etwas.
    Sehr authentisch wirkte das Ganze mit der grünen Krankenhauskleidung, den Häubchen, den Handschuhen und dem Mundschutz. Das OP-Laken über dem "Opfer" und das rote Kreppband als Darmatrappe taten ihr Übriges...! Natürlich wurde auch dieses Mal wieder bekannte Namen aus dem Publikum gewählt: Hausfrau und Ehemann waren Ehepaar Dünte, die Reporterin hieß Beisheim und der Sohnemann Norbert.
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Weihnachtsbazar

 

07.12.03: Glücksbrett "Lucky" begeisterte die Kinder

Splitterkerzen und lustige Moosgummi-Untersetzer hatte das Jugendrotkreuz im Angebot. Die kleinen Besucher waren begeistert von dem Glücksbrett "Lucky", an dem sie für 30 Cent eine Scheibe auf den Weg schicken konnten, die sich ihre Bahn vorbei an vielen Holznoppen suchte, bis sie am Boden ankommt. Traf sie dort genau das JRK-Emblem, gab es Punkte und Gewinne. Natürlich ging auch niemand ohne einen Trostpreis nach Haus.

 
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Weihnachtsmarkt

 

30.11.03: Erstmals mit einem JRK-Stand dabei

Zusammen mit der Jugendfeuerwehr Kriftel teilten sich die JRK'ler den Parkplatz neben der Taunus-Sparkasse auf dem Weihnachtsmarkt. Mit den beiden Hütten sah das richtig ansprechend aus. Leckerer Glühwein und selbstgebackene Plätzchen gab es bei der Feuerwehr. Die jungen Rotkreuzler hatten viel Spaß beim Waffelbacken und neben Zitronentee gab es noch selbstgemachte leckere Pralinen von Sabine Knob, der Mutter zweier JRK-Kinder.

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24h Übung mit der Feuerwehrjugend

 

4.+5.10.03: Einen ganzen Tag lang durften JRK und JFW in die alltägliche Welt von Feuerwehr- und Rettungsdienst hineinschnuppern.

Am Samstagmorgen bereits in der Früh um 06:30 h trafen wir uns an der DRK Unterkunft an der Lindenschule, um gemeinsam gegen 07:00h zum Dienstantritt zur Feuerwehr in die Schulstrasse zu fahren. Wir wollten 24 Stunden lang in das Alltagsleben der Berufsfeuerwehr und des Rettungsdienstes hineinschnuppern. Unsere Aufgaben sollte zum einen darin bestehen, den so genannten “Zug“- Rettungswagen und den Mannschaftswagen des DRK zu besetzen. Gut ausgerüstet kamen wir pünktlich zur Begrüßung durch den Ausbilder Heinz – Georg Schneider und den Jugendwart Patrick Kilian.

Sogleich wurden die Teams den einzelnen Fahrzeugen zugeordnet und auch der Küchendienst wurde zugeteilt. Dann gab es zum Glück erst mal Frühstück für uns und Cafe für unsere Begleiter; Nicky, Mel und Tobias.

Nach gar nicht langer Zeit, die Jugendfeuerwehr war gerade damit beschäftigt die Wasserschläuche zu reinigen, gab es den ersten Alarm. Ein Gong ertönte durch das gesamte Gebäude und in der Durchsage hieß es: „Einsatz für die Jugendfeuerwehr Kriftel, Hilfeleistung, Ölspur“. Gespannt warteten wir darauf, ob auch wir mit ausrücken sollten. Aber dazu kam es nicht. Bei einer Ölspur wäre es nicht wichtig, dass das DRK dabei sei: „Das wäre eh nur Strasse kehren“ meinte ein Jugendlicher der Feuerwehr.

Wir kümmerten uns also weiter um unsere Ausrüstung, schauten noch einmal nach, ob in unseren Taschen auch nichts fehlte und kontrollierten den „Heinrich“. Das ist der Krankenwagen, der uns extra für unsere Übung durch das DRK Hattersheim zur Verfügung gestellt wurde.


Nach einiger Zeit kamen dann die Fahrzeuge der Feuerwehr zurück, kaum in der Halle eingeparkt, ging abermals der Alarmgong, wieder musste die Feuerwehr ausrücken und wieder zu einem Auto, welches Öl und Benzin verlor. So langsam wurden wir ein wenig unzufrieden, weil wir ja auch endlich mal losfahren wollten. Wir kamen aber gar nicht zum meckern, denn da ertönte ein zweites Mal der Gong, die Feuerwehr forderte uns zur Einsatzstelle nach. Der Fahrer des Pannenautos hatte sich nämlich beim Hantieren im Motorraum mit Batteriesäure an den Unterarmen verätzt.

Also, in die Autos setzen, anschnallen und los ging die Fahrt durch Kriftel. Vor Ort angekommen, kümmerte sich gleich das eingesetzte Team vom Rettungswagen um den Verletzten, die Unterarme wurden mittels Flüssigkeit gekühlt, damit wurde auch die Säure neutralisiert, und danach mit Verbandtüchern steril abgedeckt und anschließend von uns ins „Krankenhaus“ gebracht.

Puuuh, das war der erste Einsatz und an der Wache wieder angekommen mussten wir natürlich unsere Autos auffüllen und wieder einsatzbereit machen.

Nach jedem Einsatz wurden neue Teams für den RTW eingeteilt, und auch die beiden mussten nicht lange auf den nächsten Einsatz warten. Um kurz nach 11:00 Uhr ertönte wieder der Alarm, dieses mal für alle gleichzeitig: “An der Weingartenschule ist ein Feueralarm ausgelöst worden“.

Ohne Genaures zu wissen, fuhren wir mit allen Fahrzeugen zusammen zur Schule. Dort angekommen wurde uns vom Hausmeister berichtet, dass es im Keller eine Explosion gegeben hat und noch vier Arbeiter dort unten sind. Ohjee, gleich vier auf einmal? Zum Glück waren wir zu siebt. Ein Verletzter nach dem anderen wurde uns von der Jugendfeuerwehr aus dem Keller zu unserem Verbandplatz gebracht. Unsere Einsatzleiter Tobias, Nicky und Mel teilten uns ein und wir begannen mit unserer Arbeit. Ein Verletzter hatte einen Schock, der nächste bekam kaum Luft und war vom Ruß und Qualm ganz schwarz im Gesicht. Eine Frau hatte eine Wunde mit einem Fremdkörper im Bein und eine andere einen Beinbruch. Viel zu tun, aber wir merkten schnell, dass wir in den letzten beiden Jahren in den Gruppenstunden viel gelernt hatten und dadurch konnten wir schnell und sicher den Patienten helfen.


Die Patienten waren natürlich extra für die Übung geschminkt worden, es waren Kameraden von den „Großen“, vom DRK Kriftel. Unter der Aufsicht und Anleitung von Boris Boesch, der auch beim DRK Kriftel ist, aber auch der Mimtruppleiter der RUD (Realistische Unfalldarstellung) des DRK Kreisverband Main Taunus, spielten sie für uns die Opfer. Wir waren begeistert, wie gut sie alle Situationen vorbereitet hatten und wie echt alles wirkte.


Nach diesem langen und schwierigen Einsatz packten wir unsere Sachen und fuhren wieder zu unserer Wache zurück, dort sortierten wir alles und machten uns wieder einsatzklar.

Eigentlich warteten wir auf das Mittagessen, als schon wieder der Alarm losging. Erst wieder nur die Feuerwehr, die sollten der Polizei helfen, jemanden unter einer Brücke rauszuholen. Schnell wurde unseren Kollegen vor Ort aber klar, das dieser jemand betrunken war und auch unsere Hilfe brauchen würde. Also wurden wir nachalarmiert. Das Team vom RTW, es wurde nach jedem Einsatz gewechselt, damit jeder von uns dran kommen konnte, wurde von der Jugendfeuerwehr an zwei Sicherungsleinen zu dem Patienten gebracht.

Tja und der hatte offensichtlich zuviel getrunken und wurde deswegen von uns betreut und mit einer Decke zugedeckt, damit er nicht weiter fror. In der Zwischenzeit wurde von der Jugendfeuerwehr und der Mannschaft unseres Mannschaftswagen eine Kette am Hang zur Brücke gebildet, so dass wir den Patienten mit der Schaufeltrage nach oben bringen konnten.


So, nun war aber auch Zeit fürs Mittagessen, es gab Nudeln mit Bolognese Sauce. Alle Akteure aßen gemeinsam im Schulungsraum der Feuerwehr, zum Glück gab es während des Essens keinen Alarm, na ja dafür aber kurze Zeit später. Eine vermisste Person sollte gesucht werden. Alle Fahrzeuge fuhren zu einer Obstplantage und bildeten eine Suchkette, sogar ein Hubschrauber half uns, er kreiste immer wieder über unseren Köpfen, das war sehr eindrucksvoll und machte das ganze noch ein bisschen spannender.
Wie wir später erfuhren, ist ein Feuerwehrmann aus Kriftel Pilot und hatte sich für die Suchaktion einen Hubschrauber aus Offenbach geliehen. Echt klasse!!!

Nach dem wir an der Wache angekommen waren, mussten wir erstmal den Dreck von unseren Schuhen waschen, damit wir nicht unsere ganze Wache dreckig machten, schließlich wollten wir dort ja auch übernachten, aber auch die Fahrzeuge wurden wieder gecheckt und sauber gemacht.

Einige Zeit später wieder ein Einsatz und dieses mal galt der Alarm für alle. Ein Verkehrsunfall sollte unsere nächste Aufgabe sein. Zu unserer Freude wurde sogar ein Teil der Strecke mit Blaulicht und Martinshorn gefahren, was natürlich auch die Spannung erhöhte. An der Einsatzstelle angekommen, mussten wir uns um einen Autofahrer kümmern, der eingeklemmt in seinem Fahrzeug saß und ein paar Meter weiter war eine Motorradfahrerin, die bewusstlos im Gras lag. Wir teilten uns in Teams auf und versorgten die Verletzten. Zum Glück hatten wir erst vor kurzem geübt, wie man einem Motorradfahrer den Helm abnimmt und in die stabile Seitenlage legt. Das gab uns die Sicherheit, diese lebenswichtige Maßnahme schnell und sicher durchzuführen.


Das andere Team musste erst mal warten, bis der Autofahrer von der Jugendfeuerwehr aus dem Auto befreit wurde.


Zufälligerweise kam ein „Notarzt“ vorbei. Patrick Heeren vom DRK Kriftel hatte sich Zeit genommen und half uns und der Feuerwehr den Patienten zu retten und zu versorgen. Patrick ist eigentlich kein Arzt, sondern Rettungshelfer und Erste Hilfe - Ausbilder, aber er schlüpfte in eine grellgelbe Weste und spielte für uns diese Rolle. Das war klasse, denn das zeigt uns, dass die Erwachsenen vom DRK Kriftel uns und unsere Arbeit unterstützen.


Auch diesen Einsatz haben wir prima gemeistert und so langsam bemerkten wir, dass das Leben als Rettungsdienstler ganz schön anstrengend ist. Es ging natürlich wieder zurück auf die Wache und eigentlich sollte das Abendessen fertig sein, aber nein, vorher wurde die Feuerwehr zu einer Tierrettung alarmiert. Gut für uns, wir können die Füße hochlegen, dachten wir, schon ertönte der Gong. Die Feuerwehr forderte den RTW nach.

Vor Ort angekommen, sollten wir uns um die zwei Besitzer eines (Plüsch-)Affen kümmern, der ausgebrochen war und sich in einem Baum gesetzt hatte. Die Besitzer fingen plötzlich an sich zu streiten, da mussten wir die beiden erstmal beruhigen und auseinander bringen. Schnell merkten wir, dass wir auch das Team vom Mannschaftswagen brauchten und baten unseren Fahrer diese per Funk nachzuholen. Nachdem wir die beiden Streithähne beruhigt hatten, fuhren wir zurück und es gab endlich Abendessen in der Wache, lecker gegrillte Würstchen.

Nach dem Essen haben wir uns dann im Schulungsraum versammelt und eine DVD geschaut. Die konnten wir leider nicht zu Ende sehen, mittendrin gab es schon wieder einen Alarm. Wir wurden alle zusammen hinaus ins dunkle Kriftel geschickt, unser Alarmstichwort hieß: Feuer!


Für uns gab es aber nichts zu tun, dafür musste die Jugendfeuerwehr ganz schön ran. Schläuche anschließen, Licht machen, Wasser in Marsch setzen und ganz klar: das Feuer löschen. Es waren Stroh und Gebüschreste, die auf einem Acker verbrannten.

Nun sollte es aber reichen, dachten wir uns und waren froh, als wir endlich unsere Betten eingerichtet hatten und das Licht ausging. Ob wir wohl noch mal alarmiert würden?

Zum Glück ließ uns aber die Übungsleitung durchschlafen, so dass wir früh am Sonntag um sieben Uhr aufstanden unsere Sachen zusammenräumten und in Ruhe frühstücken konnten.
Nach dem Frühstück haben wir dann zusammen mit der Jugendfeuerwehr die Wache und die Autos geputzt, das gehört nämlich auch zu so einem Dienst dazu.

Müde und zufrieden wurden wir von unseren Betreuern gegen zehn Uhr nach Hause gefahren, es war spannend, aufregend und einfach klasse.

Ein großer Dank für das Möglichmachen eines solchen Tages geht an die Feuerwehr Kriftel und ganz besonders an Patrick Kilian und Markus Jakobi. Vielen Dank auch an die vier Kollegen der Feuerwehr, die sich echt große Mühe mit den Übungen gemacht haben, an die Verletztendarsteller und sowieso an alle, die uns diesen tollen Tag ermöglicht haben.

Wir freuen uns schon auf das nächste Mal, wenn es wieder heißt:

„Achtung, Achtung, Einsatz für die Jugendfeuerwehr und das Jugendrotkreuz Kriftel…“

Text und Bilder:
Melanie und Tobias Brandt


Eingesetzte Kräfte des Jugendrotkreuz:

Ahlam Elyouzouri
Andrea They
Daniela They
Daniela Falb
Jennifer Wenzel
Katharina Eyrich
Michael Knob

Einsatzleiterin JRK:

Nicole Krug

Fahrer der beiden “Rettungswagen”:

Melanie Brandt
Tobias Brandt

„Notarzt“:

Patrick Heeren

Verletztendarsteller:

Christina Hofmann
Manuela They
Klaus Beisheim
Dominic Rieß
Markus Riegel

Mimtruppleiter:

Boris Boesch


Zu allen Bildern

Zu den Feuerwehr-Bildern (Klick auf Jugend, 24 Stunden)

Presseartikel Höchster Kreisblatt

Sprüche des Tages:

  • Daniela F. bei der intensiven Betreuung eines "Verletzten" in der Weingartenschule: "Hast Du auch Bambi gesehen? Ich hab so geweint...!"
  • Katharinas Kampf mit der Bratwurst: "Ist eure Wurst auch so scharf? Nun kühl ich extra schon mit Ketchup ab und die wird immer schärfer!!!"
    etwas später...
    "Wieso sagt mir keiner, daß das Hot Ketchup ist?!!!"
  • Das Gespräch beim Essen schweift auf eklige Themen. Michi meint trocken aus dem Hintergrund: "Wißt ihr, was wirklich eklig ist?? Katzenkotze!"
  • Ein Jugendfeuerwehr'ler, als er die geschminkten Scherben im Bein eines Mimen sieht: "Ach Du Schande, das muß ja weh tun!!!"
  • Tobias streift mit dem KTW den Randstein. Jenny: "Meine Güte, das war knapp!" Tobias: "An manchen Tagen kann ich Auto fahren, an manchen nicht...!"
  • Ahlam ganz streng zu dem "Besoffenen" unter der Brücke: "Wenn Sie nicht so viel getrunken hätten, würden Sie jetzt nicht hier liegen!"
  • Heinz (Haggy) (hat alle alle Übungen mit seinem Team vorbereitet und durchgeführt) verzweifelt: "Sind denn die Gauchos immer noch net müd'???"
  • Kamerad Windl von der Feuerwehr beim angestrengten Versuch, den Grill in Gang zu bringen: "So'n Mist! Das Benzin ist auch nicht mehr das, was es mal war...!"
  • Jenny zum x-ten Mal: "Ich hab doch gar nichts gemacht - ganz ehrlich!"

Fällt euch noch was ein? Mail an:

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Große Gruppe übt Helmabnahme

 

25.9.03: Der Helm eines verunglückten Motorradfahrers wird immer abgenommen.

Wie man das macht, seht ihr hier:

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Kerbeumzug

 

21.9.03: Maskottchen Henry wird liebevoll betreut

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Erfolgreiche Bilanz beim Roten Kreuz
(Presseartikel, Höchster Kreisblatt)

 

19.7.03: Toller Einsatz des JRK, Jahresrückblick 2002

Kriftel. Ihre Arbeit wird viel zu oft als selbstverständlich angesehen, ob beim Lindenblütenfest, auf dem Weihnachtsmarkt oder bei den Spielen im Park. Manchmal fällt ihr Wirken zudem kaum auf, denn meistens halten sie sich im Hintergrund. Doch im Notfall sind sie dann sofort zur Stelle:- die Helfer des Krifteler DRK.

Ihren ständigen Einsatz stellte die Bereitschaftsführerin Monika Beisheim auf der Jahreshauptversammlung in Zahlen dar: "Die 47 Aktiven leisteten im vergangenen Jahr 13 887 Dienststunden." Im Vergleich zu 1999 bedeutet dies eine Steigerung von 31 Prozent, das sind 3 529 Stunden. Diese Zunahme ist darauf zurückzuführen, dass die Krifteler DRK-ler seit drei Jahren den ärztlichen Notdienst des Main-Taunus-Kreises unterstützen. 2002 waren die Sanitäter dort allein 981 Stunden im Einsatz. Im vergangenen Jahr klinkten sich die Helfer der Obstbaugemeinde zusätzlich in das Haus-Notrufsystem ein, was in der Statistik mit 1 510 Stunden zu Buche fällt.

Für dieses Engagement im Dienste der Gemeinschaft dankte der 1. Vorsitzende des DRK, Paul Dünte, allen Aktiven. Mit besonderem Stolz erfüllte es den Vereinschef, dass ein Krifteler nun auch auf Kreisebene aktiv ist. Sein Glückwunsch ging an den 29-Jährigen Tobias Brandt, der kürzlich zum stellvertretenden Kreisbereitschaftsleiter gewählt wurde.

Den Einsatz der vielen jugendlichen Helfer, "die ihre Freizeit für andere opfern", hob die Vorsitzende des Sozialausschusses, Gerlinde Sittig, hervor. Dass es um den Nachwuchs gut bestellt ist, belegte der Leiter der Jugendarbeit, Werner Bartholomäus, in seinem Bericht. Im vergangenen Jahr wurden 28 Jungen und Mädchen, aufgeteilt in zwei Gruppen, betreut. Jeweils altersgemäß wurden sie in die Erste Hilfe und anderes Wissenswertes im und um das Rote Kreuz eingeführt. Die DRK-Jugend unterstützte zudem die Bereitschaft beim Pfingstturnier der Handballer von der Turn- und Sportgemeinde, bei vier Blutspendeterminen und zwei Seniorennachmittagen. Insgesamt summierte sich der Einsatz des JRK auf 2 615 Stunden. Wie hochmotiviert die jungen DRK-ler sind, bewiesen sie im Wettbewerb des Main-Taunus-Kreises, wo sie den 2. Platz belegten. "Besonders toll finden wir den Pokal für die beste Zusammenarbeit", sagte Bereitschaftsführerin Monika Beisheim voller Stolz, zeige dies doch wieder einmal ganz deutlich, wie erfolgreich die gute und harmonische Zusammenarbeit ist.

Natürlich kommt neben der Pflicht auch der Spaß nicht zu kurz. Als Belohnung für das gute Abschneiden auf Kreisebene wurden die Jugendlichen und ihre Betreuer Tobias Brandt, Klaus Beisheim, Andreas Faust, Boris Boesch, Niocole Krug und Melanie Sommer, die seit wenigen Wochen mit Tobias Brandt verheiratet ist, zum Spiel der "Frankfurt Galaxy" ins Waldstadion eingeladen.


Auch bei den "Großen" hat die Geselligkeit einen hohen Stellenwert. Das Heringsessen hat ebenso schon Tradition, wie der Grillabend und die Weihnachtsfeier.

Ein besonderer Gruß des Vorsitzenden galt bei der Jahreshauptversammlung der Seniorengruppe, von der Dorothea Richter (77), Elisabeth Beisheim (77) und Ottilie Schlemmer (86) am Mittwochabend im Vereinsheim unter den Mitgliedern saßen. Der achtköpfige Kreis, der sich alle vier Wochen trifft, ist auch sonst noch recht aktiv. Regelmäßig organisieren die sieben Damen mit einer männlichen Unterstützung Kaffeenachmittage im Josef-Wittwer-Haus, wie auch die jährliche Senioren-Weihnachtsfeier.

Insgesamt zählt das Krifteler DRK derzeit 630 Mitglieder. Diese Zahl will man in diesem Jahr noch durch eine Werbeaktion erhöhen, schließlich ist der Verein auf Förderer angewiesen. Sowohl aktive als auch passive Mitglieder sind herzlich willkommen. (ulk)

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Jugendrotkreuz hilft beim Blutspenden

 

25.6.03: Das kleine und das große JRK ist wieder beim Blutspenden dabei

In der nachfolgenden Gruppenstunde am 26.6.03 der großen JRK-Gruppe sind zu jeder Station der Blutspende Berichte entstanden. Diese Berichte sind im O-Ton wiedergegeben.

***

Am 25.6.03 war mal wieder Blutspendeabend. Wie immer versammelte sich das Rote Kreuz um 17 Uhr im Rat- und Bürgerhaus, wo die Bürger von Kriftel Blut spendeten.

Anmeldung

Wenn jemand Blut spenden möchte, muss er sich erst registrieren lassen. Dort werden die persönlichen Daten aus dem Blutspendeausweis elektronisch aufgenommen. Dies wird dann auf Aufkleber ausgedruckt und auf den Fragebogen geklebt. Die Spender bekommen dann diesen Fragebogen, um ihn auszufüllen.

Anmeldung

Fragebogen

Nachdem man von der Anmeldung kommt, bekommt man gleichzeitig einen Fragebogen, auf dem man so Sachen ausfüllen muss, wie z.B. ob man schwanger ist, ob man Allergien hat oder in den letzten 12 Monaten in einem aussereuropäischen Land Urlaub gemacht hat oder sonstiges.

Fragebogen

Arzt

Nachdem man den Fragebogen ausgefüllt hat, geht man zum Arzt. Er stellt ein paar Fragen, misst Fieber und den Blutdruck und guckt, ob alles in Ordnung ist. Dann entscheidet er, ob man spenden darf oder nicht.

Arzt

Fingerpieks

Nach dem Doktor geht man zum Fingerpieksen. Mit einer Lanzette piekst er in den Finger und drückt einen Tropfen Blut aus dem Finger. Der Tropfen kommt auf ein kleines Plastikplättchen. Das Plättchen wird in ein Messgerät gelegt und der HB-Wert (Hämoglobin = Anzahl rote Blutkörperchen) wird abgelesen. Dann kriegt man 3 Röhrchen und einen Zettel.

Fingerpieks

Aidsbogen

Den muss man ankreuzen, ob man Aids hat. Dann schmeisst man den Zettel in einen Kasten und geht Blut spenden.

Aidsbogen

Teeausgabe

Bevor man Blut spenden geht, sollte man was trinken. Das kann man bei der Teeausgabe machen. Am Mittwoch gab es Zitroneneistee. Auch nachdem man Blut gespendet hat, soll man Tee, Kaffee oder Cola trinken, um den Kreislauf wieder in Schwung zu bringen.

Teeausgabe

Spenden

Nachdem das Blut geprüft worden ist und der HB-Wert ok ist, kommt man in einen anderen Raum. Dort legt man sich auf eine Liege. Wenn der Arzt kommt, legt er einen Staudamm um den Arm, das hat den Zweck, dass die Vene besser zu sehen ist. Nun steckt er die Nadel in die Vene. Danach zapft er erst 3 Kanülen, um zu prüfen, ob das Blut zu verwenden ist und dann kann das Blut durch den Schlauch in den Beutel fliessen. Der Beutel ist mit einer Flüssigkeit gefüllt, diese wird mit dem Blut durch eine Wippe vermischt, damit das Blut nicht gerinnt. In einen Beutel passt ein halber Liter. Man liegt ca. 10-20 Minuten, um Blut zu spenden. Danach darf 2 Stunden nicht geraucht, Alkohol getrunken und schwer gearbeitet werden.

SpendenSpenden

Ruhebetten

Wenn die Leute Blut gespendet haben, werden sie von DRKlern auf eins von 8 Ruhebetten gebracht ("Taxi"). Dann müssen sie sich 5 Minuten legen und die anderen 5 Minuten dürfen sie sitzen. An einem Tisch sitzen ein JRKler und ein DRKler, die den Spendern bescheid sagen, wann sie sich legen und setzen dürfen. Dann gehen sie eine Station weiter.

RuhebettenRuhebetten

Laufzettel

Dort geben sie ihren Laufpass ab und bekommen eine Tafel Schokolade. Die Erstspender bekommen eine Flasche Piccolo-Sekt. Eine Urkunde, eine Flasche Wein und eine Ehrennadel bekommen Spender, die schon 10, 25, 50, 75 oder 100 mal gespendet haben. Nach dieser Station gehen die Blutspender zur nächsten Station, um einen Imbiss zu sich zu nehmen.

Laufzettel

Imbiß

Nachdem die Leute ihr Blut gespendet hatten und von den Ruhebetten kamen, setzten sie sich an die Tische und liessen sich vom JRK bedienen. Es gab Rippchen mit Salat, wer wollte, konnte auch Käse- und Salamibrot bekommen. Um 21 Uhr war Schluss.

EssenKüchenteamImbissImbiss

Und für den Notfall stehen Notfallkoffer und Frühdefibrillator des DRK bereit.

Notfallset

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JRK bedient bei der Kreismitgliederversammlung

 

17.6.03: JRK wird für den netten Getränkeservice gelobt

Bei der Kreismitgliederversammlung, die normalerweise dreimal im Jahr stattfindet, durften drei JRKlerinnen erstmals beim Getränkeausschank helfen. Bei der großen Hitze an diesem Tag wurde die nette Bedienung mit dem kühlen Nass sehr gerne angenommen. Wasser, Cola oder Fanta waren im Angebot. In den schicken roten Schürzen sah das richtig professionell aus.

Kreismitgliederversammlung
v.l.n.r.:Andrea They, Christina Hofmann, Gruppenleiterin Melanie Brandt und Daniela Knob

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Zweimal Hochzeit im Roten Kreuz

 

6.6.03: Sektempfang und ein Parcours mit Hindernissen
Melanie Sommer & Tobias Brandt endlich verheiratet

Nein, einen Unfall gab es am Freitag, den 6.6.2003 nicht im Rat- und Bürgerhaus in Kriftel. Dennoch war die örtliche DRK-Bereitschaft mit sämtlichen Fahrzeugen zur Stelle. Auch alle Mitglieder vom Jugendrotkreuz Kriftel waren gekommen.

Der Grund: Melanie Sommer & Tobias Brandt, zwei seit vielen Jahren Aktive der DRK-Bereitschaft und seit zwei Jahren auch Gruppenleiter des Jugendrotkreuz, schlossen an diesem Tag im Standesamt der Obstbaugemeinde den Bund fürs Leben. Getraut wurde das Paar von dem neuen Standesbeamten Matthias Kaufmann.

Als Braut und Bräutigam nach der Trauung ins Freie traten, mussten sie sich, unter dem Geheule des Signalhorn-Konzerts beider Fahrzeuge erst einmal einen Weg bahnen. Die anwesenden Freunde und Mitglieder der Ortsvereinigung Kriftel hatten nämlich vorher einige Barrieren aufgebaut. Das Paar musste ein großes Herz ausschneiden und dann durch dieses geöffnete Herztuch hindurch schreiten, dahinter wartete als Überraschung ein kleiner Schornsteinfeger (4 Monate alt) als Glücksbringer vom DRK auf das junge Glück.

Anschliessend hatten die beiden Jugendgruppen der frisch Vermählten Mullbinden mit langen Stangen verbunden. Diese Barriere musste übersprungen und durchgeschnitten werden. Die kleinsten vom JRK überreichten der Braut gelbe Rosen und die Aktiven bauten dann nochmals eine Barriere aus Verbandmaterialien auf. Nachdem das Paar fast 15 Minuten so beschäftigt wurde, durften sie endlich wieder ins Rathaus hinein. Dort wurde die Hochzeitgesellschaft von der Bereitschaft zu einem kleinen Sektempfang eingeladen. Der Erste Vorsitzende, Paul Dünte sowie die Bereitschaftsleiterin Monika Beisheim gratulierten dem Paar und überreichten Blumen und Geschenke. Werner Bartholomäus übermittelte die Glückwünsche vom Jugendrotkreuz.

Tobias und Mel 1Tobias und Mel 2
Tobias und Mel 3Tobias und Mel 4


24.5.03: DRK-Hochzeit in Oestrich-Winkel
Dünte, Hofmann und Bartholomäus gratulierten Bernhard Beisheim zur "guten Wahl"

Der Krifteler Bernhard Beisheim, der von 1999 bis 2002 die Montagsgruppe vom Jugendrotkreuz betreut hat, schloss am Samstag, den 24.Mai 2003 mit der aus Geisenheim stammenden Isabell Dries den Bund fürs Leben.
Zum freudigen Anlass fuhr die Ortsvereinigung des Deutschen Roten Kreuzes zusammen mit dem Jugendrotkreuz nach Oestrich-Winkel zur kirchlichen Trauung.

Als Braut und Bräutigam nach der Trauung ins Freie traten, mussten sie sich erst einmal einen Weg bahnen. Nicht nur durch die wartende Menge, sondern auch durch einige Hindernisse hindurch.

Als erstes hatte die freiwillige Feuerwehr Winkel eine Feuerwehrschlauchbarriere vor die Tür gespannt. Diese musste von dem Brautpaar mit Hilfe einer kleinen Säge durchtrennt werden, anschliessend verbaute das DRK und JRK aus Kriftel mit einer Barriere aus Verbandsmaterialien dem Paar den Weg. Trotz stumpfer Schere gelang es den beiden recht schnell, sich zum nächsten Spalier, gebildet durch die Reit- und Fahrvereinigung aus dem Rheingau, durch zu kämpfen. Als letzte Überraschung stand dann plötzlich das geschmückte Pferd der Braut vor der Kirche.

Die Brautleute luden die Krifteler DRK + JRK-Gruppe zum Sektempfang und zum Kaffee nach Marienthal ein.

Hier überreichte der 1. Vorsitzende, Paul Dünte, in Anwesenheit des Bereitschaftleiters Stephan Hofmann unter anderem ein Buchgeschenk zur Erinnerung an diesen Tag. In seiner Ansprache dankte er Bernhard für seine bisher geleistete Arbeit und schloss in seiner Rede auch die Braut ein, die seit Dez. 2001 aktives Mitglied in der Bereitschaft ist, dass beide trotz der Entfernung weiterhin dem DRK aktiv verbunden bleiben.

Werner Bartholomäus gratulierte dem Paar im Namen des Jugendrotkreuzes. Nach dem Sektempfang, Kaffee und Kuchen fuhren die beiden vollbesetzten DRK-Mannschaftswagen wieder nach Kriftel zurück.

Bernhard und Isa 1Bernhard und Isa 2
Bernhard und Isa 3Bernhard und Isa 4

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Disco in Liederbach

 

24.5.03: Anlässlich des 40jährigen Bestehens des JRK-Liederbach wurden die JRKler im Main-Taunus-Kreis eingeladen

In der Kulturscheune in Liederbach ging es am Abend des 25.Mai heiss her. 40 Jahre JRK müssen gefeiert werden. Der DJ sorgte mit flotter Musik, Flackerlicht und Nebelmaschine für Stimmung. So manche neue Freundschaft wurde geschlossen. Gegen Hunger und Durst gab es Wiener und Rindwürstchen und diverse alkoholfreie Getränke. Das JRK Kriftel bedankt sich für die Einladung!

Disco 1Disco 2


Montagsgruppe macht den Beifahrerführerschein

 

26.5.03: Führerschein beim JugendRotKreuz?

Diese Frage stellten sich wohl alle JRK Gruppenkinder der Montagsgruppe in Kriftel, als sie den Unterrichtsraum betraten. An der Tafel stand in großen Lettern das Thema angeschrieben:

„JRK-Beifahrerführerschein“

Gruppenleiter Tobias Brandt erarbeitete zusammen mit der Gruppe die wichtigsten Regeln für die Mitfahrt in einem DRK Einsatzfahrzeug. In Hinblick auf die bevorstehenden Ferienspiele und Ausflüge sollte diese Gruppenstunde dazu dienen, die Kinder auf die Fahrten vorzubereiten.

„Am besten hinsetzen, anschnallen und den Mund halten“ meinte Andre Schmitt.

Viele Vorschläge zum Verhalten wie auch zur Sauberkeit im Auto und zur Verständigung mit den Betreuern während der Fahrt kamen von den Kindern und wurden mitunter sehr lebhaft diskutiert.

Zum Theorieunterricht gehört auch die praktische Prüfung, was im Anschluß in die Tat umgesetzt wurde. Zuvor wurde jedoch das Einsatzfahrzeug erklärt und natürlich auch das Blaulicht ausprobiert. Die Gruppe, die mittlerweile knapp 20 Mitglieder umfaßt, wurde in Teams eingeteilt, um dann gemeinsam eine Fahrt im Einsatzfahrzeug zu absolvieren.

Wichtigste Übung dabei war, dass die Teams solange im Fahrzeug sitzen blieben, bis der Fahrer das OK zum Aussteigen - im Fachjargon heißt das „Absitzen“ - gab. Alle Kinder schafften die „Prüfung“ mit Bravour. Jeder Teilnehmer erhielt eine Bescheinigung in Form eines kleinen Führerscheins.

Freudestrahlend und stolz wurde dieser sogleich den Eltern präsentiert.

Beifahrerführerschein

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Jugendrotkreuz Kriftel erneut 2. Platz beim Kreiswettbewerb 2003

 

Am 08.03.2003 fand der Kreiswettbewerb in der Weingartenschule in Kriftel statt.

In der Gruppe II (11-16 Jahre) traten an:

Daniela und Katharina
Daniela Knob und
Katharina Eyrich
Baris
Baris Agus

Und drei neue Gesichter:

Daniela und Andrea
Daniela Falb und Andrea They
Ahlam
und Ahlam El-youzouri
Gruppenbild
Die Gruppe

Sie wurden begleitet von Daniela They, die sich schon auf nächstes Jahr freut, wenn sie dabei sein darf.

Die Gruppenleiterinnen Nicole Krug und Melanie Sommer betreuten die Gruppe.

Gruppenleiter

Wie jedes Jahr gab es insgesamt 6 Bereiche, in denen auch die Gruppenarbeit bewertet wurde:

  • Sozialer Bereich
  • Rotkreuzbereich
  • Musischer Bereich
  • Freier Bereich
  • EH-Aufgabe
  • Sport und Spiel

Im Sozialen Bereich war das Thema Streitschlichter gefragt. Sie bekamen drei Aufgaben zum Thema Streit in der Familie, wie man damit umgeht und wie man Streit schlichten kann. Dazu waren die Streitschlichterregeln zu notieren. Dass man zum Beispiel beide Parteien ausreden lässt, unparteiisch ist, versucht, mit beiden eine gemeinsame Lösung zu finden.

Sozialer Bereich

Anschliessend ging es im Rotkreuzbereich um die Schlacht von Solferino. Dazu war ein Comic mit fünf Bildern zu malen, der die Schlacht darstellen sollte und die Problematik von Henry Dunant, dem Gründer des Roten Kreuzes, Menschen unterschiedlicher Nationen in gleicher Weise Hilfe bei der Verpflegung der Wunden angedeihen zu lassen.

Das erste Bild zeigt die Schlacht und das Problem eines Arztes, so vielen Menschen nicht helfen zu können. Das zweite Bild verdeutlicht die unterschiedlichen Nationalitäten und man sieht den Schweizer Henry Dunant, der gerne helfen möchte. Im dritten Bild sieht man ihn in das Dorf Castiglione gehen und dort Menschen um Hilfe bitten. Im vierten Bild betritt er wieder das Schlachtfeld, um allen Verletzten zu helfen. Im letzten Bild sieht man, wie die Leute wirklich jedem helfen, egal, welcher Nation dieser angehört. Diese Aktion prägt heute noch unsere Grundsätze im Roten Kreuz.

RK BereichComicComic vorstellen

Im Musischen Bereich ging es wieder um das Thema Steitschlichter. Diesmal durften die Jugendlichen kreativ ein kleines Theaterstück entwerfen und vorspielen. Vorgegeben war, dass sich zwei Schülerinnen über Markenklamotten unterhalten und dann eine Mitschülerin dazukommt, die keine Markenklamotten trägt. Diese wird gehänselt und die drei geraten in Streit. Zwei andere bekommen das mit und nähern sich den Streitenden. Sie versuchen, mit Hilfe der Streitschlichterregeln, die drei zu besänftigen und um Verständnis füreinander zu bitten. Anschliessend reichen sich alle die Hände.

Musischer BereichThema MarkenklamottenStreit kommt aufStreitschlichterSchlichtung

Im Freien Bereich malten die JRKler ein Bild, wie sie sich den Neubau ihres JRK-Raums vorstellen. Zusätzlich sollten sie notieren, was auf keinen Fall fehlen darf, wie zum Beispiel Ausbildungsmaterial, ein Fernseher plus Videorekorder, um sich mit bewegten Bildern fortzubilden, ein Regal mit Büchern, Videos usw., alles in bunten Farben gestalten, um den Raum fröhlich aussehen zu lassen. Auch bei dieser Aufgabe arbeiteten alle gut zusammen.

Freier BereichGestaltung eine JRK-Raums

Im Erste Hilfe Bereich war die Aufgabenstellung, dass bei einem Seniorennachmittag ein älterer Mann zusammensackt, die Tasse fallen lässt und nicht mehr sprechen kann. Was tun?? In Zweiergruppen wandten die Jugendlichen nun ihre Erste-Hilfe-Kenntnisse an. Das waren Baris Agus / Ahlam El-youzouri, Daniela Knob / Daniela Falb und Andrea They / Katharina Eyrich.
Zuerst erkannten sie, dass der Mann wohl einen Schlaganfall (Apoplex) erlitten hatte, aufgrund dessen, dass er speichelte und kaum noch reden konnte. Um zu vermeiden, dass er vom Stuhl fällt, wurde er auf einen Decke gelegt. Während eine Person weiter betreute, machte die andere sofort einen Notruf und wählte die 112. Dabei werden die fünf W-Fragen beantwortet: Wo ist es passiert? Was ist passiert? Welche Art von Verletzungen? Wieviele Verletzte? Warten auf Rückfragen. Der letzte Punkt ist wichtig, damit die Leitstelle nachfragen kann, falls eine Angabe (vor lauter Aufregung) fehlen würde. Um dem Patienten die Wartezeit bis zum Eintreffen zu erleichtern, wird er mit leicht erhöhtem Oberkörper gelagert, wobei er sich wohler fühlt, als bei flacher Lagerung. Betreuung ist wichtig und man kann schonmal den Puls messen.
Danach beantworteten sie noch die Fragen, was während eines Schlaganfalls im Körper passiert und was die Abkürzung HELD bedeutet. (Hilfe rufen, Ermutigen und trösten, Lebenswichtige Funktionen kontrollieren, Decke unterlegen/zudecken)

EH-BereichSchlaganfall/ApoplexNotrufTheorie

Im Sport und Spiel Bereich "wanderten die Jugendlichen durchs Gebirge und kamen an eine Schlucht. Dort war jemand abgestürzt" und musste mit einem Seil in Form einer Kleiderkette aus Pullovern und Jacken gerettet werden. Die gerettete Person (Ahlam) "fror" und wurde dann mit den Kleidungsstücken aus der Kleiderkette gewärmt, indem ihr alles angezogen wurde, was einen Heidenspass machte, da sie wie ein Michelin-Männchen aussah. Danach wurde auf Zeit alles wieder ausgezogen und jeder musste die eigenen Sachen wieder anhaben.

KleiderketteAnziehenAngezogen

Gespannt warteten alle ca. 1,5 Stunden auf die Preisverleihung. Die Pokale waren dieses Jahr sehr schön, klar, dass wir gerne wieder einen hätten. Dann begann es; nach und nach wurden von hinten die Plätze vorgelesen, die Spannung stieg! Der Jubel war gross, als wir für den zweiten Platz unserer Jahrgangsgruppe aufgerufen wurden!! Und die Urkunde für die Beste Zusammenarbeit landete dieses Jahr auch wieder bei uns!! Zusammen mit einem 30-Euro-Gutschein für Vedes! Das wird gebührend gefeiert!

PokaleZweiter PlatzBeste Zusammenarbeit
UrkundenGruppenbildGruppenbild mit Gruppenleiter

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